Herren und U14 starten in die Saison

05.10.2017

Oberliga-Basketballer der SG Greifswald starten mit einem 63:58 Sieg erfolgreich in die Saison

 

In einem gutklassigen und spannenden Match gelingt der neu zusammengestellten Oberligamannschaft der SG Greifswald ein wichtiger 63:58 (29:19) Sieg gegen den favorisierten Club aus Rostock.

 „Wir haben ein Team aus vielen erfahrenen und einigen jungen Nachwuchsspielern zusammengestellt. Ich denke wir können in der Liga gut mithalten und streben eindeutig die Playoff-Teilnahme an. Trotzdem sind die Regionalliga erfahrenen Rostocker heute der Favorit“ – gab sich Kapitän Mike Liebsch vor dem Auftaktspiel der neuen Oberligasaison vorsichtig optimistisch. Mit viel Spielfreude und mannschaftlicher Geschlossenheit gingen die Greifswalder in die Partie am vergangenen Sonntag. So lag Greifswaldnach fünf gespielten Minuten überraschend mit 5:1 in Führung. Bis zum Viertelende konnte man diesen Vorsprung halten (12:8). Der EBC ließ sich aber nicht wirklich beeindrucken, ging seinerseits zur Mitte des 2.Viertels selbst mit 16:14 in Führung. Greifswald antwortete in dieser Phase vor allem durch Neuzugang Nils Maibohm. Der athletische Greifswalder Forward stellte die Rostocker durch seine Schnelligkeit ein ums andere Mal vor Probleme, die SG zog bis zur Pause auf 29:19 davon.

In der 2. Spielhälfte gelang es den Greifswalder vorerst noch den Vorsprung zu halten (24. Minute 34:25), Rostock kam in Folge aber immer näher heran (30. Minute 39:36), glich im 4. Viertel aus und zog wieder selbst vorbei (36. Minute 38:39). Nun entwickelte sich ein dramatisches Spiel mit ständigen Führungswechseln. Am Ende waren es die überragenden Aktionen von Guard Janot Schäler, die Greifswald jubeln ließen und der SG den glücklichen aber durchaus verdienten 63:58 Sieg bescherten. Schäler setzte in den letzten Minuten dreimal in Folge Center Bartelt mustergültig ein und warf selbst in der letzten Spielminute den entscheidenden Dreier zum Sieg. Kapitän Liebsch: „Ich bin überglücklich und sehr stolz auf unser Team. Dafür dass wir in dieser Besetzung das erste Mal zusammengespielt haben lief es fast optimal. Darauf können wir im weiteren Saisonverlauf aufbauen.“

 

SG Greifswald mit: Maibohm (22 Punkte), Schäler (11), Bartelt (7), Rinner (6), Topfstedt (5), Held (4), Liebsch (3), Scholz, E. (3), Mach (2)

 

NoBa-Basketballer bei Heimpremiere in der 2.Regionalliga ohne Chance gegen den BBC Cottbus

 

Die Überraschung blieb aus – die NoBa-Basketballer verlieren auch am 2.Spieltag ihr erstes Heimspiel in der 2.Regionalliga Nord deutlich gegen den BBC White Devils Cottbus mit 42:67 (19:41).

 

 

Nach der klaren Niederlage am vergangenen Wochenende beim USV Potsdam (49:82) war NoBa auch in der heimischen Arndt-Halle gegen Cottbus ohne wirkliche Chance.

Schon zu Beginn des Spiels zeigte sich das die Greifswalder vor allem in Korbnähe und bei den Rebounds entscheidende Nachteile besaßen. Cottbus ging schnell über Ihren kanadischen Centerspieler Jeffers durch zwei erfolgreiche Aktionen in Korbnähe mit 4:0 in Führung, NoBa vertändelte dagegen nervös und leichtfertig den Ball in der Offensive. Erst nach drei Minuten vielen die erste Punkte für Greifswald, Bothe und Steude glichen durch gute Einzelaktionen aus (4:4). Nach dem Ausgleich konnten die Greifswalder die Nervosität ablegen, bis zur 7. Minute spielten beide Teams auf Augenhöhe (8:11). Dann zog Cottbus zum Ende des 1.Viertels leicht auf 18:13 weg. Wahrscheinlich spielentscheidend war der frühe 13:2 Lauf der Lausitzer zu Beginn des 2.Viertels der Cottbus eine komfortable 31:15 Führung bescherte. NoBa hatte zu diesem Zeitpunkt einfach kein Wurfglück und auch die Turnovers (Ballverluste) häuften sich nun wieder. Zu dem war Jeffers von keinem Greifswalder in den Griff zu bekommen. Der zwei Meter große Kanadier machte 18 seine 26 Punkte in der 1.Halbzeit. Oft auch erst , begünstigt durch die Reboundüberlegenheit, im zweiten oder dritten Wurfversuch. Insgesamt gelang NoBa in dieser Phase fast nichts, Cottbus dagegen drehte jetzt richtig auf und führte folgerichtig zur Halbzeit vorentscheidend mit 41:19.

Viele der knapp 60 Zuschauer fürchteten nun ein Debakel im 1.Heimspiel der Saison für Greifswald.

Aber nach der Pause konnte Greifswald endlich sowohl in der Defensive als auch in der Offensive überzeugen. Jetzt war es vor allem Spielertrainer Cornelius Fischer der sein Team immer wieder nach vorn trieb und auch selbst erfolgreich scorte (8 Punkte von Fischer im 3.Viertel). Die Boddenstädter spielten nun endlich in der Verteidigung aggressiv, holten die lang vermissten Rebounds und konnten vorne auch erfolgreich über Fastbreaks abschließen. NoBa gewann das 3. Viertel  mit 17:12 und trotz des immer noch großen Rückstandes (36:53) keimte noch mal Hoffnung beim Gastgeber auf. Aber Cottbus kaufte den Greifswaldern im Schlussviertel gleich wieder den Schneid ab. Wieder war es, wie schon im 2.Viertel ein 13:2 Run des Gastes der alle aufkommenden Hoffnungen der Greifswalder im Keim erstickte. Und wieder waren es vor allem die Ballverluste und die katastrophale Trefferquote die Greifswald nicht mehr ins Spiel kommen ließ.

Coach Fischer: „Unsere Distanzwürfe finden einfach zu selten den Weg in den Korb, das ist eines unserer größten Mankos. Jeweils nur sechs magere Punkte in den Vierteln 2 und 4 sind eine Katastrophe. “

Folgerichtig musste der SV NoBa bei seiner Heimpremiere in der Saison 17-18 am Ende eine derbe 42:67 Niederlage einstecken und nimmt in der Tabelle nach zwei Niederlagen nun erst einmal den 13. und damit letzten Platz ein.

 

Cornelius Fischer nach dem Spiel: „Der Sieg für Cottbus, auch in dieser Höhe, geht absolut in Ordnung. Wir wussten, dass wir als Aufsteiger als krasser Außenseiter in die Begegnung gehen und wahrscheinlich ohne Chance auf einen Sieg spielen würden. Aber wir wollten uns und unseren Fans auch beweisen dass wir in dieser Spielklasse mithalten können. Phasenweise ist uns das auch gelungen,  besonders im 3.Viertel hat mich unser Spiel überzeugt. Leider können wir das noch nicht über die gesamten 40 Minuten eines Spiel konstant halten. Wenn uns das gelingt hoffe ich, dass wir im Laufe der langen Saison auch das eine oder andere Spiel gewinnen werden.“

 Die nächste Chance in einem Heimspiel erhält der SV NoBa dann schon am 14.10.2017. Um 17:30 Uhr muss man dann, wieder in der Arndt-Halle, gegen die Berliner Mannschaft vom Tiergarten ISC 99 ran.

 

SV NoBa mit: Fischer (13 Punkte), Bothe (10), Steude (8), Bartelt (3), Holzer, E. (2), Lübcke (2), Lobsien (2), Witt (2), Schröder und Zahradka

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