Noba verliert Heimspiel

08.12.2017

SGG Herren wahren Playoffchancce

NoBa-Basketballer verlieren Heimspiel gegen den Favoriten USV Halle Rhinos mit 69:78 (35:31)

 

In einem gutklassigen Regionalligaspiel konnte der SV NoBa gegen den Favoriten aus Sachsen-Anhalt bis kurz vor Spielschluss mithalten, musste sich dann aber in den letzten 2 Spielminuten doch dem starken Druck der Hallenser beugen.

 Der USV Halle Rhinos gilt als einer der Ligafavoriten um den Aufstieg in die 1.Regionalliga und nimmt aktuell Platz 4 in der Tabelle ein. Dementsprechend verhalten optimistisch äußerte sich Greifswalds Spielercoach Max Pfeiffer vor dem Spiel: „Wir können heute fast in Bestbesetzung antreten, bis auf die dienstlich verhinderten Bartelt und Lübcke haben wir alle Spieler an Deck. Ich hoffe, das wir dem Tabellenvierten ordentlich Paroli bieten können.“

 Und so starteten beide Teams mit viel Offensivdrang in die Partie. Den ersten Ballbesitz aus dem Jumpball nutze Halle im Angriff noch nicht, dafür ging der SV NoBa im Gegenangriff nach einem schön herausgespielten Angriffsystem in Korbnähe durch Juniorencenter Bothe mit 2:0 in Führung. Aber Halle drehte den Spieß im nächsten Angriff gleich wieder um und traf durch Ihren Playmaker den ersten erfolgreichen 3-Punkte Wurf zur 3:2 Führung. Greifswald ließ sich aber wenig beeindrucken, durch clever herausgespielte Körbe von Steude, Fischer und Buse führten die Boddenstädter nach sechs gespielten Minuten überraschend 11:5. In der Folge hatte Greifswalds Kapitän Ben Witt zweimal kurz hintereinander Pech. Seine 3-Punkt-Versuche verfehlten nur denkbar knapp den Korb. Die defensiven Rebounds sammelten sich die Hallenser ein und schlossen Ihre Angriffe auf der Gegenseite erfolgreich ab. Kurz vor Ende des ersten Viertel führte NoBa nur noch mit einem Punkt (13:12), praktisch mit der Viertelsirene gelang den Hallensern ein Buzzerbeater zur 15:13 Führung.

Bis zur Mitte des zweiten Spielviertels hatte Greifswald dann seine stärkste Phase. Man verteidigte sehr offensiv, im Angriff gelang fast alles. Vor allem Greifswalds Ex-Bundesligaspieler Michael Buse zeigte jetzt sein ganzes Können. Unter dem Korb der Hallenser war der Greifswalder 2,07m große Center überhaupt nicht zu stoppen und auch von „Downtown“ (hinter der 6,75m Linie) netzte der Greifswalder Topscorer sehenswert ein.

Ein 12:0 Lauf brachte den Greifswaldern bis zur 15.Minute eine 25:17 Führung ein. Aber die Hallenser konterten. Man sah jetzt, dass Hallenicht zu Unrecht im vorderen Tabellenfeld platziert ist. Bis zur Halbzeit arbeiteten sich die Sachsen-Anhaltiner wieder ran, auch begünstigt durch in dieser Phase leichte Ballverluste der Greifswalder. Aber NoBa ging trotz des Aufbäumens der Hallenser noch mit einer 4-Punkte Führung in die Halbzeitkabinen (35:31).

Im dritten Viertel wogte das Spiel hin und her, mal führte NoBa mit 7 Punkten, dann lag wieder Halle mit 5 Punkten vorn. Zum Viertelende stand auf der Anzeigetafel ein 50:50. Somit ging es im vierten und letzten Viertel eigentlich wieder bei null los.

Und jetzt legte der Favorit aus Halle sowohl in der Verteidigung als auch im Angriff noch mal eine ordentliche Schippe drauf. Halle traf zum Viertelbeginn in der Offensive traumwandlerisch sicher sowohl aus der Distanz als auch unter dem Korb. Man führte schnell mit 60:50, einzig Fischer und Buse scorten in dieser Phase noch erfolgreich für Greifswald (37.Minute 59:66 aus Greifswalder Sicht). Trotzdem keimte bei Greifswald kurz vor Schluss nochmal Hoffnung auf. Erst gelang Center Eduard Holzer unter dem Hallenser Brett mit einer schönen Einzelaktion der Korberfolg, gleich im Anschluss konnte Lobsien den Hallenser Angriff mit einem Steal (Ballgewinn) stoppen und selbst mit energischem Zug zum Korb erfolgreich abschließen. Greifswald war zwei Minuten vor Spielschluss bis auf drei Punkte dran (63:66). Leider vergab Lobsien den anschließenden Bonusfreiwurf und Halle nutze die Chance im Gegenangriff und traf einen 3-Punkte Wurf erfolgreich zum 63:69. Das sollte dann die Vorentscheidung gewesen sein. Greifswald lief nun die Zeit davon. Man konnte zwar durch Fouls die Uhr stoppen, aber Halle nutzte die sich daraus ergebenden Freiwürfe eiskalt aus (7 Treffer bei 8 Versuchen in den letzten 2 Minuten). Auch die getroffenen Verzweiflungsdreier von Buse und Fischer in der letzten Spielminute sorgten nur noch für Ergebniskosmetik aus Greifswalder Sicht. Am Ende musste man etwas unglücklich ein Spiel abgeben das man auch durchaus hätte gewinnen können.

 Coach Pfeiffer nach dem Spiel: „Es ist ärgerlich! Wir haben lange Zeit gut mitgehalten, teilweise selbst das Spiel bestimmt. Aber gerade im letzten Viertel spielte Halle eine ganz starke Defense. Wir kamen einfach zu keinem geordneten Spielaufbau mehr, konnten unsere Systeme nicht mehr zu Ende spielen und mussten viele gezwungene Würfe nehmen die wir dann auch nicht mehr trafen. “.

Greifswald bleibt trotz der Niederlage auf Platz 10 der Tabelle und muss nun am kommenden Wochenende zum Tabellenzwölften, dem RSV Eintracht Stahnsdorf II.

 

SV NoBa mit: Buse (27 Punkte), Fischer (18) Steude (9), Holzer, E. (6), Bothe (5), Schröder (2), Lobsien (2), Witt, Holzer, D., Pfeiffer und Zahradka

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