U 18 scheitert in den Playoffs

SV NoBa-Basketballer mit Zittersieg ins Landespokalfinale

 

Durch einen äußerst knappen 68:65 (28:33) Sieg gegen den EBC Rostock V  zieht der SV NoBa Greifswald in das Pokalfinale des Basketballverbandes MV ein. Dabei sah es über lange Zeit nicht nach einem Sieg für Greifswald aus. Erst in den letzten drei Minuten des Spiels konnte man den Rückstand, dem man über dreiviertel der Spielzeit hinterherlief, in einen Sieg umdrehen.

Vor 14 Tagen gewann man gegen den damaligen Oberligaspitzenreiter in der heimischen Arndt-Sporthalle noch relativ souverän mit 63:48 und holte sich damit selbst die Tabellenführung in der höchsten Spielklasse des Landes. Jetzt im Pokalhalbfinale hatte man gegen denselben Gegner wieder Heimrecht, musste aber in die kleinere Nexö-Halle ausweichen. Trotzdem war das Team um Spielertrainer Buse selbstbewusst und glaubte an einen sicheren Einzug ins Pokalfinale. Zumal Buse bis auf den gesperrten Juniorencenterspieler Bothe und Guard Düe auf einen vollen Kader zurückgreifen konnte, der EBC dagegen auf wichtige Stützen wie Stöhr und Holl verzichten musste.

 Aber Rostock fand besser ins Spiel, führte nach zwei erfolgreichen Angriffen mit 5:0. Allerdings schon in der 3. Minute glich NoBa aus (5:5) und ging, in dieser Phase vor allem durch schnelle Fastbreaks, in Führung (13. Min.- 13:7). Der EBC blieb aber dran und glich kurz vor Ende des 1.Viertels wieder aus (9. Min.- 13:13) konnte aber eine Führung der Greifswalder mit der Viertelsirene nicht verhindern (17:13). Mit Beginn des zweiten Viertels schenkten sich beide Teams kaum einen Zentimeter auf dem Hallenboden, Körbe fielen auf beiden Seiten durch die teilweise überharte Verteidigung nur wenige (15. Min.- 21:17). Dann aber drehten die Rostocker auf, trafen vor allem aus der Distanz hochprozentig, Drehten das Spiel zu Ihren Gunsten und gingen mit einer 5 Punkte Führung in die Halbzeitkabinen (28:33).

Auch mit Wiederanpfiff gelang den Greifswaldern fast gar nichts, Distanzwürfe und selbst Freiwürfe  fanden nicht Ihr Ziel. Rostock zog über die Stationen 29:40 (23.Min.) und 35:44 (25.Min.) bis auf 13 Punkte zum 35:48 auf und davon. Zu diesem Zeitpunkt sah alles nach einer deutlichen Niederlage für die Greifswalder aus. Buse und Fischer sorgten allerdings zum Viertelende mit 6 Punkten in Folge dafür, dass der Rostocker Vorsprung vor Beginn des letzten Viertels nicht uneinholbar wurde (30. Min.- 45:52). Das letzte Viertel war dann an Spannung und Dramatik kaum zu überbieten.

NoBa kam früh bis auf einen Punkt heran (33. Min.- 51:52), der EBC antwortete mit 2 erfolgreichen Aktionen in Korbnähe und baute die Führung wieder aus (36. Min.- 54:57). Zwei Minuten vor Spielschluss gelang Shootingguard Cornelius Fischer erst mit einem schönen Move zum Korb der Ausgleich (57:57) und dann mit zwei getroffenen Freiwürfen die Führung (59:57) für Greifswald. Jetzt vielen auf beiden Seiten Körbe mit jedem Angriff. Rostock glich postwendend aus (59:59), Buse brachte sein Team durch verwandelte Freiwürfe wieder in Führung (61:59). Im Gegenzug schlug ein erfolgreicher 3-Punkte Wurf der Rostocker im Greifswalder Korb ein (61:62) der dem EBC wieder die Führung brachte. In den letzten 60 Sekunden des Spiels gelangen erst Bartelt unter dem Korb und gleich im Anschluss Fischer mit einem erfolgreichen 3-Punkte-Wurf die 66:62 Führung für Greifswald. Aber auch das sollte noch nicht die Entscheidung sein. Mit dem Mute der Verzweiflung gelang dem EBC 33 Sekunden vor Spielschluss wieder ein erfolgreicher Dreier zum Anschluss (66:65). NOBA konnte den eigenen Angriff nun nicht erfolgreich abschließen, der EBC kam 17 Sekunden vor Spielende nochmals in Ballbesitz, traf jetzt aber den erneuten Dreipunktwurf nicht mehr ins  Ziel. Bartelt holte sich den wichtigen Rebound und setzte im Gegenangriff clever Eduard Holzer ein, der mit der Schlußsirene den 68:65 Siegtreffer für die Greifswalder erzielte. Greifswald steht damit noch jahrelanger Abstinenz wieder einmal im Pokalfinale des BVMV. Dort trifft man am 22. April 2017 in Schwerinauf das Regionalligateam des EBC, den EBC II.

 

Greifswald U18 mit: Fischer (30 Punkte), Buse (14), Holzer, E. (7), Bartelt (5), Heyne (4), Holzer, D. (2), Brehmer (2), Schröder (2), Witt (2), Liebsch, Steude und Zahradka

 

Die U18 der SGG ist nach der 58:76 Niederlage gegen Neustrelitz dagegen in der ersten Playoff-Runde gescheitert. Durch die Spielsperre von Bothe war der Kader arg geschwächt, so dass zwei U14 Spieler den Kader auffüllen mussten. Dennoch kam die SGG gut in die Partie und führte 7:2 in einem sehr umkämpften Spiel. Im zweiten Viertel übernahm dann der Gast aus Neustrelitz, auch weil Zahradka mit 3 schnellen Fouls auf der Bank saß und das Team daraufhin nur selten den Abschluss fand. Aber trotz des bestehenden Rückstandes bäumte sich das Witt-Team noch einmal auf und kam letztlich bis auf 5 Punkte heran, aber in einer hektischen Endphase blieb der Gast aus Neustrelitz abgeklärt genug um die Serie 2:0 zu gewinnen.

Krupnikas gegen die SGG - so könnte man das U14 Spiel bezeichnen. Die 39 Punkte vom EBC Talent sind zwar nur ein statistischer Wert, aber auch bezeichnend. Greifswald kämpfte vor allem in der ersten Halbzeit mit vielen Ballverlusten und dennoch lieferten sich beide Teams einen offensiven Schlagabtausch. Rostock führte fast über die ganze Spielzeit mit 10 Punkten, nur phasenweise verkürzte die SGG den Rückstand auf ein einstelliges Ergebnis. Am Ende stand dann die 82:101 Niederlage auf der Anzeige und der letzte Platz in der Leistungsrunde.

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