U18 Basketballer in Leer

05.07.2017

Auch in diesem Jahr nahm die U18 am Turnier der Fortuna Logabirum im ostfriesischen Leer teil; aufgrund einiger kurzfristiger Absagen konnte man allerdings nur mit 5 Spielern anreisen. Neben Joshua Bothe, Karl Zahradka, Simon Lukowski und Aaron Rubens verstärkte wie bereits im letzten Jahr Lucas Lutz vom EBC Rostock das Team. Für die U18 waren es die letzten gemeinsamen Spiele, entsprechend groß war die Vorfreude - vor allem, da sich unter den 12 Teams neben dem Sieger des letzten Jahres WynT Berlin auch große Namen wie die SG Braunschweig und TuS Lichterfelde befanden.

Die Greifswalder starteten mit der Partie gegen den TSV Holtrop. Nach langsamen Beginn setzte man sich bereits vor der Halbzeit deutlich ab; auch wenn am Ende des Spiels die SGG foulbedingt nur noch zu Viert auf dem Feld stand, siegte man ungefährdet 50:31. Im zweiten Gruppenspiel bekam man es mit dem TuS Zetel zu tun. Leider zeigten die Greifswalder hier ihre schwächste Leistung im Turnierverlauf und verloren trotz langen Paroli bieten 30:38. Ein Weiterkommen schien durch diese Niederlage in weiter Ferne.

Im letzten Gruppenspiel stand der SGG mit der SG Braunschweig ein großer Name gegenüber. Nur mit einem Sieg war der Einzug in die Zwischenrunde noch möglich; trotz Außenseiterrolle spielte man stark auf und konnte nicht nur mithalten, sondern führte über weite Strecken der Partie. Defensiv machte man als Team einen guten Job, offensiv war Karl Zahradka auf dem Weg zum Korb nicht aufzuhalten. Die Halbzeitführung war allerdings vom Foultrouble getrübt, 2 Spieler der SGG waren bereits am Limit. Im zweiten Durchgang zeigte Zahradka weiterhin eine überragende Leistung und war von den Braunschweigern nicht zu stoppen. So setzte sich die U18 mit 38:27 gegen den Favoriten durch und sorgte somit für die erste Überraschung des Turniers. Mit dem Sieg zog die SGG sogar als Gruppenerster in die nächste Runde ein.

Am Sonntag wurde die Zwischenrunde in 2 Dreiergruppen gespielt, von denen die ersten 2 Plätze den Halbfinaleinzug bedeuteten. Gegner waren der Emder TV und TuS Lichterfelde. Zum Auftakt trafen die Greifswalder auf Emden, nach guten Start der SGG erwachte aber auch Emden und ein ausgeglichenes Spiel entwickelte sich. Wenige Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit musste man den Ausgleich hinnehmen und konnte anschließend den letzten Wurf nicht verwandeln. Die Entscheidung fiel im Sudden Death: Nachdem Greifswald nicht erfolgreich abschließen konnte, trafen die Emder auf der anderen Seite per Dreier und siegten so 29:26. Im Anschluss besiegte TuS Lichterfelde den Emder TV mit 39:36.

Bereits zum zweiten Mal brauchte man eine große Überraschung um das Weiterkommen noch möglich zu machen. Gegen TuS Lichterfelde musste nun ein Sieg mit mindestens 4 Punkten Differenz her. Viele Teilnehmer freuten sich bereits auf ein Berlin-Derby im Finale und hatten die Greifswalder nicht mehr auf der Rechnung. Doch auch in diesem Spiel hatte man als Underdog nichts zu verschenken und nahm den Kampf an. Über weite Strecken der Partie führte die SGG, ohne sich entscheidend abzusetzen. Einige Offensivrebounds hielten TuSLi im Spiel, und so verkürzten die Berliner bis auf einen Punkt. Doch diesmal behielt die SGG die Nerven, scorte vorn und verteidigte erfolgreich. Von der Freiwurflinie konnte man den 33:27 Sieg perfekt machen und somit sensationell ins Halbfinale ziehen.

Im Halbfinale trafen die Greifswalder erneut auf TuS Zetel, sich im Vergleich zum Samstag noch einmal personell verstärkten. Deshalb nicht verwunderlich setzte sich Zetel von Beginn an etwas ab und die Greifswalder hatten nun etwas Mühe. Zwei Minuten vor Ende nahm Coach Witt beim Stand von 20:27 die letzte Auszeit. Diese verfehlte ihre Wirkung nicht. Noch einmal mobilisierte die SGG die letzten Reserven. Lucas Lutz blockte einen Layup spektakulär, der Auftakt von 4 defensiven Stops und Greifswald verkürzte zum 26:27. Den letzten Angriff hatte die SGG, allerdings ohne Auszeit. Simon Lukowski suchte den Weg zum Korb, fand aber keine Lücke und steckte den Ball zu Joshua Bothe. Dieser traf per Buzzerbeater in der Zone und sorgte für den 28:27 Sieg! Damit war die Sensation perfekt: Die SG Greifswald zog mit 5 Spielern in das Finale. Aus den 5 Ossis ohne Wechselspieler wurde das Team des Turniers.

Im Finale wartete der Vorjahressieger "What you need is Teamwear Berlin". Diese wurden ihrer Favoritenrolle auch gleich gerecht und führten schnell 11:0. Greifswald, ermüdet und am Ende des zweitägigen Turniers kraftlos, versuchte bis zum Schluss dagegen zu halten, aber Berlin war in diesem Finale einfach besser und gewann 47:30. Nach der Finalniederlage überwog bei den völlig erschöpften Greifswaldern aber der Stolz über die eigene Leistung. Mit dem starken Auftritt über das gesamte Turnier hat man sich den perfekten Abschluss der gemeinsamen Zeit verschafft. "Ein perfektes Turnier, einen besseren Abschied gibt es nicht!" fand auch Coach Benjamin Witt.

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